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Softbindungen




Wie schon gesagt: Was nutzt das schönste Board, wenn du keine passende Bindung hast ...
Natürlich ist Bindung nicht gleich Bindung. Deshalb wollen wir hier und heute ein wenig Licht in die dunklen Bindungs-Abgründe bringen.

Grundsätzlich ist die Bindung die Brücke zwischen Board und Boot. Diese bietet in der Regel eine Vielzahl an Verstellmöglichkeiten, so dass du in einer dir angemessenen Körperhaltung auf deinem Board stehen kannst. Angefangen vom Bindungsabstand (Stance) und der Bindungswinkeleinstellung, die du mit der Disc in der Bindungsmitte vornehmen kannst.
Spricht man von der Disc, so spricht man immer vom Lochstich. Dies bedeutet nichts anderes, als das die Bindung in einem Karree von 4 auf 4 cm mit Schrauben fixiert wird. Die Ausnahme der Regel bildet die Firma Burton. Diese arbeitet mit einem sogenannten 3D Lochstich. Als Tipp: Wenn du dir nicht ganz sicher bist, was für dich der richtige Winkel ist, so kannst du dich erst mal nach den Herstellerangaben richten.

Die Platte, auf der du stehst nennt sich Base. Sie ist bei fast allen Herstellern aus Kunststoff. Bei guten Modellen kannst du die Baseplate sogar auf deine Bootgröße anpassen, was beim Fahren auch entscheidende Vorteile bringt. Die Base verfügt in der Regel auch über Dämpfungselemente, die sich teilweise auf die komplette Base erstrecken. Diese schlucken einen Großteil der Schläge.

Schließlich lässt sich die Bindung auch noch am sog. Highback verstellen. Hier stellt man sich die gewünschte Vorlage mittels einer Vorlagenjustierung ein. Der Highback an sich ist ein wirklich elementares Bindungsteil, da ohne ihn jeglicher Halt nach hinten fehlen würde und du umklappen würdest wie ein Fähnchen im Wind ... Deshalb wird für diese Teile oft ein besserer Kunststoff verwendet, der haltbarer und flexibel ist

Zu guter Letzt müssen in jedem Fall noch die Straps erwähnet werden, denn durch sie kann sich dein Fuß erst in der Bindung halten. Sozusagen die Bindungs-Seatbelts. Die Straps kommen immer paarweise (außer beim Flow Bindungs-System) und halten dich sowohl an den Zehen als auch an der Ferse fest. Je nach Preiskategorie und Machart sind sie mal mehr, mal weniger gepolstert. Hast du die Möglichkeit zu wählen, dann suche dir eine Bindung mit anatomisch vorgeformten Straps aus!

Durch die Ratschen an den Straps kannst du die Bindung passend zu deinem Fuß einstellen. Es schadet übrigens nicht, ab und zu die Schrauben an der Bindung auf festen Sitz zu überprüfen!





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